Paris | Photodiary #1

Ich weiß nicht wie lange ich dieser Stadt schon einen Besuch abstatten möchte aber es sind mit Sicherheit schon ein paar Jahre. Und um ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht genau, was mich so lange dran gehindert hat endlich nach Paris zu fahren. Letze Woche war es dann soweit und obwohl ich von Anfang an sicher war, dass es mir dort gefallen würde, war ich überrascht wie sehr mich diese Stadt begeistert hat. Ich hätte wirklich fast alles fotografieren können was wir dort gesehen haben, denn irgendwie ist in Paris alles schön.
Ausblick über Paris vor den Stufen von Sacré Coeur an Tag 2. Von dort oben hat man wirklich einen beeindruckenden Blick über die Stadt und kann bei schönem Wetter ein wenig Sonne tanken - ich hatte nach diesem Tag ungelogen einen Sonnenbrand auf der Nase.
Ein grauer Morgen, auf den zum Glück ein nicht ganz so grauer Tag folgte.
Ganz klischeehaft war der Eiffel Turm eines meiner persönlichen Highlights.
Menschen wie ich, die den ganzen Tag Kaffee trinkend in schönen Cafés verbringen könnten, sind in Paris genau richtig. Denn es gibt quasi an jeder Ecke ein schönes Café nach dem anderen, durch die man sich am liebsten alle durchtesten würde.
Ihr könnt euch bestimmt denken, dass es nicht bei diesem einen Photodiary bleiben wird - Ein zweites folgt in Kürze und ein Outfit gibt's obendrauf, wir lesen uns!

Rezept | Zimtschnecken aus Pizzateig

Für alle die Zimtschnecken so sehr lieben wie ich, ist dieses "Rezept" definitv bahnbrechend. Entschuldigt die dramatische Ausdrucksweise aber so einfach und schnell habt ihr Zimtschnecken noch nie selbst gemacht. Ich muss sagen, an "richtigen" Hefeteig hab ich mich noch nie ran getraut, weiß aber, dass dabei schon ein wenig Zeit und vielleicht auch ein wenig Geduld in Anspruch genommen wird. Die hab ich nicht immer und wenn ja, probiere ich irgendwie immer mir einfacher erscheinende Rezepte aus. Zimtschnecken habe ich ergo noch nie selbst gebacken. Und dann lese ich, dass man aus fertigen Pizza Teig Zimtschnecken selber machen kann! Ganz schnell und ganz einfach!  
Was ihr neben dem Pizzateig sonst noch braucht: 1-1,5 EL Zimt, 4 gehäufte EL Zucker und Butter/Margarine - Das war's schon!
Die Zubereitung der Zimtschnecken ist wie oben bereits erwähnt ziemlich einfach! Als erstes mischt ihr Zimt und Zucker. Danach rollt ihr den Teig einfach auf einem Backblech aus (das Backpapier lasst ihr logischerweise dran), bestreicht ihn mit Butter Margarine, je nachdem was euch mehr zusagt, und streut danach eure Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig über den Teig. Am Besten nehmt ihr dafür einen Sieb oder irgendwas in die Richtung.
Anschließend rollt ihr den Teig zusammen und schneidet den Spaß in etwa 2-3 cm große Stücke. Die packt ihr dann zurück auf euer Backpapier und gebt die Zimtschnecken für ca. 15 - 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Ofen.
Und noch ein Tipp: Esst sie am Besten noch warm und am allerbesten noch am selben Tag komplett auf. Am nächsten sind sie leider schon ein wenig hart und nicht mehr ganz so lecker. Wir lesen uns!

MY WEEK IN PICTURES | 5

In letzter Zeit habe ich meinen Vorsatz, meine Kamera wieder öfter einzupacken sobald ich außer Haus gehe, brav in die Tat umgesetzt. Zugegebenermaßen auch ein wenig Uni-bedingt, aber das sind meistens die schönsten Aufgaben und Projekte, die so anstehen. Außerdem ist Graz 'ne ziemlich fotogene Stadt - ich denke ihr merkt langsam, dass ich hier wirklich gerne studiere.
Ein Antiquariat an dem ich mindestens einmal pro Woche vorbei spaziere, mit einem der schönsten Schaufenster, die ich bis jetzt gesehen habe.
Das Beste an meinem WG-Zimmer? Die Abendsonne! Unzählige Versuche das Licht schön abzulichten, sind bis jetzt gescheitert, auf diesen Fotos aber meiner Meinung nach ansatzweise erkennbar.
Halb-selbstgemachte Zimtschnecken - Rezept folgt!
Vermissung!
Aufmunternde Botschaften, die einem den Tag verschönern.
Wir lesen uns bald wieder!

Rezept | Veganes Bananenbrot

Zeit für ein Rezept! Diesmal ein weiteres Bananenbrot, zu Abwechslung allerdings ein veganes. Neben Nicecream ist Bananenbrot eine meiner liebsten Möglichkeiten, überreife Bananen zu verwerten. Vor kurzem war eben eine solche Rest-Bananen-Verwertung angesagt und es wurde ein neues Rezept ausprobiert. Auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden war, sind (wie ich finde) ein paar schöne Fotos dabei raus gekommen. Gleich vorweg noch ein paar Worte, wieso ich unzufrieden mit dem Backergebnis war. Ich habe bereits mehrere unterschiedliche vegane Rezepte zu Bananenbrot ausprobiert und keines davon ist mir wirklich gelungen - falls ihr welche habt, auf die ihr schwört, dann her damit! Meistens sah der Teig trotz genügend Zeit im Ofen nicht durchgebacken aus, was 1. ärgerlich ist und 2. die Resteverwertung da dann ja auch irgendwie nach hinten losgeht. Dank Google könnte ich nun aber den Grund dafür wissen: Wenn man die Bananen zu einem zu dünnflüssigen Mus zerdrückt, können sich diese nicht mehr richtig mit dem restlichen Teig verbinden und das ganze sammelt sich dann im unteren Teil eures Bananenbrotes. Daher sieht das Endergebnis auch so unfertig aus. Deswegen sollte man die Bananen lieber weniger "musig" zerdrücken, so dass noch kleine Bananenstückchen zu sehen sind. Zurück zum Rezept, dass geschmacklich einwandfrei war nur eben wie oben beschrieben leider auch nicht richtig aufgegangen ist.
Ihr braucht: 2 reife Bananen, 250g Mehl, 50g Zucker, 2TL Backpulver, 2TL Vanillezucker, 2EL ÖL (z.B. Rapsöl), 75ml Sojamilch, 25g gehobelte/ gemahlene Mandeln (je nach Geschmack)
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit Zucker, Vanillezucker, Öl, Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Soviel Sojamilch zugeben, dass der Teig eine rührkuchenartige Konsistenz bekommt (etwa 75 ml), und mit einem Löffel verrühren. Zum Schluss die gehobelten Mandeln unterrühren - wenn ihr wollt könnt ihr auch gemahlene Mandeln nehmen.
Den fertigen Teig anschließend in eine gefettete Form geben und ca. 45 Min. bei 180 Grad Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen. Und natürlich immer die Stäbchenprobe machen, ob das Brot auch wirklich fertig ist. Ich esse Bananenbrot immer am liebsten noch leicht warm mit gesalzener Butter und Marmelade - allerallerbestes Frühstück!

MY MONTH IN PICTURES | FEBRUAR

Eigentlich war ein "My week in pictures"-Post geplant - allerdings schon vor 4 Wochen. In der Zwischenzeit hatte ich Semesterferien, daher mal wieder ein bisschen mehr Zeit zum fotografieren und ich habe mir unter anderem ein neues Objektiv zugelegt - selbstredend sind dadurch ein paar Fotos mehr dazu gekommen. Deswegen gibt es nun eben einen Post gefüllt mit Fotos aus dem letzten Monat!
Ein Foto, das vielleicht diejenigen die mich auf Instagram verfolgen schon kennen. Anfang Februar konnte ich so leider noch nicht raus gehen aber hier im sehr südlich gelegenen Graz hat es mittlerweile wunderbar frühlingshafte Temperaturen - von daher Fishnet Socks all day everyday!
Die Wilma genießt die Frühlingssonne auch sehr.
 
Ich will euch schonmal vorwarnen: Das war's noch nicht mit Katzenoverload in diesem Post.
In Sachen Torte backen hat sich meine Mama mal wieder selbst übertroffen: Schwarzwälderkirschtorte vom Allerfeinsten!
Der Geburtstags-Schweinebraten von meiner Oma. Ich selbst esse seit mehreren Jahren kein Fleisch aber meine Schwester stand den ganzen Vormittag in der Küche und meine Oma hat sich so über ihren Braten gefreut, dass er einfach auch mit in diesen Post muss.
Falls ihr euch fragt, wo der Findus an diesem Tag gesteckt hat, der war ausnahmsweise leider nicht in Fotolaune.
Und den Schluss macht mein momentanes Lieblingsfrühstück: Frühstücksbrei mit Datteln und Bananen!
Ich hoffe dass ich euch in Zukunft öfter solche Posts bieten kann, denn einer meiner Vorsätze für das Neue Jahr war, meine Kamera in Zukunft öfter mal einzupacken und auch an ganz "normalen", scheinbar weniger spektakulären Tagen zu fotografieren.

Something Personal

I want to make beautiful things, even if nobody cares.
Wer bin ich? Wie will ich leben? Was möchte ich sein? Glaube das oder sowas in die Richtung fragt sich jeder mal, nur wirklich Bescheid wissen ist so ne Sache. Ein paar Antworten habe ich tatsächlich durch mein erstes Semester als Design Studentin gefunden. Ich habe das Gefühl "angekommen" zu sein, auf dem Weg, der mich zu dem macht was und wer ich sein möchte. Ich fühle mich sicherer in dem was ich tue und habe keine Angst mehr meine Zeit sinnlos zu verschwenden, für Dinge die mich nicht weiterbringen oder womöglich sogar aufhalten. 
Ich glaube so einen textreichen Post gab es hier noch nie. Ich schreibe bewusst selten über private Themen und wenn doch, dann lasse ich euch auch eher in Bildern daran teilhaben. Da ich aber mittlerweile des öfteren gefragt wurde warum ich mich denn für einen zweiten Bachelor entschieden habe, versuche ich euch, oder eher denjenigen die's interessiert, zu "erklären" warum und wieso. 
Wenn man mit 16 schon weiß was man studieren möchte und es einem letztendlich erst mit 23 möglich ist, dann ist das auf jeden Fall ne lange Zeit des Wartens. Nach dem Abi habe ich mich das erste mal für Fotografie und Grafikdesign beworben. Ich wusste: Das ist was ich machen will. Und wurde nicht genommen. Na gut, kann passieren wurde mir gesagt, die meisten werden beim ersten Mal nicht genommen. Halb so wild. Und außerdem bin ich ja noch jung!
Darauf folgte ein Jahr gefüllt mit arbeiten, nochmal bewerben, hoffen, noch mehr Bewerbungen, Zulassungsprüfungen und Absagen. Wieder nicht genommen. Was jetzt? Dann fangen wir halt mal Medientechnik an, das hört sich eigentlich ganz nett an und bisschen Foto und Grafik macht man da schließlich auch. Ich hatte absolut nicht vor dieses Studium zu beenden, denn es war von Anfang an lediglich eine Übergangslösung, bis ich meinen Wunsch-Studienplatz in der Tasche hatte. Dementsprechend war meine Einstellung gegenüber dem ganzen Spaß - Ich war mir sicher, 2 Semester Medientechnik und danach war's das. Aus 2 Semestern wurden 8 und letztendlich auch ein abgeschlossener Bachelor - Und der gar nicht mal so schlecht. Im Nachhinein muss ich aber zugeben: ich bin froh dass ich das Studium trotz allem durchgezogen habe. Obwohl meine Bachelorarbeit im Grunde genommen das einzige Projekt war, das mir wirklich Spaß gemacht hat, ich mich durch viel zu viele Mathe-lastige Prüfungen quälen musste und und und..., hat es mich darin bestärkt, mich doch nochmal für Grafikdesign und Fotografie zu bewerben. Weil ich gelernt habe, was mir Spaß macht und in welchem Bereich ich arbeiten und beruflich Fuß fassen möchte. Und so kommen wir zum Grund, warum der Bachelor nach dem Bachelor. Ja, ich hätte mit meinem Erststudium auch im Grafik- und Fotobereich arbeiten können und mit Sicherheit auch ein bisschen mehr dazu gelernt. Aber wenn das Wunschstudium dann doch möglich ist, dann ist es sehr schwer, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen. So viel also dazu :) Falls euch genaueres zu den beiden Studiengängen interessiert, fragt mich gerne!
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